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STANDORT

Standortanalyse Metropolregion Rheinland 2010

Das Rheinland - Leistungsstarke Region mit Ambitionen

„Das Rheinland kann mit den leistungsstärksten Metropolregionen Deutschlands mithalten“, so Dr. Dieter Porschen, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, der im Namen der Rheinlandinitiative der IHKs Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln und Mittlerer Niederrhein deren erste Standortanalyse er in Düsseldorf vorstellte. In ihr wird das Rheinland an Hand ausgewählter Indikatoren mit den Metropolregionen Hamburg, Frankfurt, München, Rhein-Neckar, dem Ruhrgebiet sowie Stuttgart verglichen.

Für Deutschland hatte die Ministerkonferenz für Raumordnung im Jahre 1995 insgesamt elf Metropolregionen festgelegt, wobei das Rheinland gemeinsam mit dem Ruhrgebiet zur Metropolregion Rhein-Ruhr zusammengefasst wurde. Diese Verknüpfung zweier sehr unterschiedlich zusammengesetzter Gebiete mit verschieden starker Wirtschaftskraft habe allerdings mehr den Charakter eines „Kunstgebildes“. Deshalb plädieren die fünf IHKs dafür, das Rheinland ebenso wie das Ruhrgebiet als eigenständige Metropolregion zu positionieren.

Mit 6,7 Millionen Bürgern sei das Rheinland die größte Metropolregion und weise hinter dem Ruhrgebiet die höchste Einwohnerdichte auf. Das Bruttoinlandsprodukt in Höhe von 213 Milliarden Euro bedeute ebenfalls einen klaren Spitzenwert, auch wenn die Zuwachsraten geringer als in den anderen Metropolregionen ausfielen. Den Spitzenwert belege es hingegen wieder mit seinen 2,25 Millionen Beschäftigten, die zudem überproportional hoch qualifiziert seien. Immerhin 12,6 Prozent von ihnen verfügen über einen Fachhochschul- beziehungsweise Hochschulabschluss, ein Wert, der nur in Frankfurt und München knapp übertroffen werde. Nicht zuletzt daraus resultiere auch das hohe verfügbare Einkommen der Region in Höhe von 135,5 Milliarden Euro. Innerhalb der letzten zehn Jahre sei es um beachtliche 20 Prozent gewachsen, allerdings erreiche der Spitzenreiter Hamburg ein Plus von knapp 23 Prozent.

DOKUMENT-NR. 13325

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