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STANDORT

Arbeitsplatzperformance

Bislang drei Mal hat die IHK Düsseldorf die Arbeitsmärkte der Städte im Kreis Mettmann anhand statistischer Kennziffern systematisch untersucht, zuletzt Endes des Jahres 2003. Berücksichtigt wurden dabei amtliche statistische Daten der Jahre 1980 bis zur Jahresmitte 2003 beziehungsweise Ende des Jahres 2002.

Dabei werden die lokalen Arbeitsmärkte mit Blick auf ihre "Substanz" (statischen Performance) und ihrer Entwicklung in den letzten Jahren (dynamischen Performance) genau unter die Lupe genommen. Statische Indikatoren zur Analyse der Arbeitsmarkt-Performance sind

  • der Arbeitsplatzbesatz,
  • die Branchenstruktur,
  • die lokale Arbeitskräftebindung,
  • die Exportbasis: Netzwerk Industrie.

Die dynamischen Indikatoren sind

  • die Beschäftigungsdynamik,
  • die Konjunkturstabilität,
  • der Trend der Beschäftigtenentwicklung,
  • die Entwicklung des Arbeitsplatzbesatzes.

Die Indikatoren werden zusammengefasst und die Städte des Kreises Mettmanns je nach Ausprägung ihrer dynamischen und statischen Performance eingestuft als „Stars“, „Hoffnungsträger“, „Substanzverzehrer“ oder „Nachzügler“. Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Einstufung der einzelnen Städte erfolgt dabei ausschließlich im Vergleich untereinander. Ein relativ schwaches Abschneiden in diesem kreisinternen Vergleich sagt nicht zum Vergleich mit Städten aus anderen Regionen aus.

Auch aktuell gilt, dass die IHK mit ihrer Bestandsaufnahme Diskussionen im Kreis Mettmann und in den einzelnen Städten anregen möchte, wie die einzelnen Städte ihre Standortpolitik noch weiter verbessern können, um so die Beschäftigung und damit letztlich die Arbeitsmarktlage voranzubringen.

DOKUMENT-NR. 6343

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