Neue Variante des Überweisungsbetrugs

CEO-Fraud 3.0: Warnung vor Überweisungsbetrugs

CEO-Fraud 3.0: Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg warnt vor neuer Variante des Überweisungsbetrugs
Das LKA Baden-Württemberg hat das letzte Mal im Januar 2017 vor dem sog. CEO-Fraud gewarnt. Dabei täuschen die Täter Firmenmitarbeitern Aufträge der Geschäftsführung vor, um über angeblich bevorstehende Geschäftsübernahmen an Unternehmensgelder zu gelangen. Nun gibt es Erkenntnisse zu einer neuen Betrugsmasche.
Bei dieser neuen Variante übersenden die Betrüger frei erfundene Rechnungen angeblicher Geschäftspartner per E-Mail an Mitarbeiter der Buchhaltung. Wiederum soll der Anschein erweckt werden die Mails stammten vom Geschäftsführer der betroffenen Firma. Die Täter verwenden E-Mail-Adressen, welche auf den ersten Blick genauso aussehen wie die echte Adresse des Geschäftsführers. Tatsächlich handelt es sich aber um eine völlig andere E-Mail-Adresse (sogenanntes E-Mail-Spoofing). Die vermeintlichen Geschäftsführer fordern die Buchhaltungsmitarbeiter auf („Bitte um dringende Erledigung. Brauche hierzu keine Rückmeldung"), die beigefügte Rechnung eines angeblichen Geschäftspartners dringend zu überweisen. Die Rechnungsbeträge bewegen sich meist unterhalb der 10.000-Euro-Grenze und sollen auf deutsche Konten überwiesen werden.
Weiterführende Informationen finden Sie unter dem Link in der rechten Spalte.
 
Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Berlin